Die RÜTGERS Stiftung fördert Neugierde. Sprechen wir drüber.

Formeln auf einer Tafel

Lust auf Experimente! Schüler präsentieren ihre Forschungsergebnisse auf dem RÜTGERS Stiftungstag 2011

11.10.2011 12:16

Erich-Kästner-Gesamtschule gewinnt den Publikumspreis des Präsentationswettbewerbs

Auf kreative und originelle Weise haben 160 Schülerinnen und Schüler am Stiftungstag im Nordsternpark in Gelsenkirchen die Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte vorgestellt. In diesem Jahr wurden insgesamt 27 Projekte von der RÜTGERS Stiftung gefördert, 20 davon präsentierten sich in Gelsenkirchen – vom wasserstoffbetriebenen Auto bis zur Klimabeobachtung.

Faszination ist der Schlüssel! Getreu diesem Motto unterstützt die RÜTGERS Stiftung bereits seit 1999 Lehrerinnen und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen, die gerne naturwissenschaftliche Projekte durchführen würden, aber nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, um diese umzusetzen. Dahinter steckt die Idee, naturwissenschaftliche Fragestellungen für Schülerinnen und Schüler erlebbar zu machen und sie so für die Naturwissenschaften zu begeistern.

Wie viel kreatives Potenzial tatsächlich in den Kindern steckt, davon konnten sich die insgesamt 240 Besucher und Teilnehmer des Stiftungstags bei den Kurzpräsentationen der Projektgruppen und auf dem anschließenden „Markt der Möglichkeiten“ – der Ausstellungsplattform für die Projekte –überzeugen.

Auch Ministerialdirektorin Dr. Waltraud Kreutz-Gers, Abteilungsleiterin im Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, war gekommen, um sich die Projekte der Schülerinnen und Schüler anzuschauen. In ihrem Grußwort betonte sie die Bedeutung der naturwissenschaftlichen Förderung von Kindern: „Zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen brauchen wir junge Forscherinnen und Forscher. Deshalb ist es uns so wichtig, junge Menschen möglichst früh für die Naturwissenschaften zu begeistern.“

Uwe Holland, Vorsitzender des Verwaltungsrats der RÜTGERS Stiftung, ist überzeugt, dass sich das Engagement der Stiftung auszahlt: „Naturwissenschaften werden in Zukunft eine noch größere Bedeutung in unserer Gesellschaft erhalten. Deshalb müssen wir Kinder und Jugendliche so früh wie möglich an diese Themen heranführen und ihnen die Möglichkeit geben, ihren Forschungsdrang auszuleben.“

Als Abschluss des Tages wurden die drei spannendsten Projekte vom Publikum ausgezeichnet. Die Entscheidung war nicht leicht, am Ende machte aber das Projekt der Schüler der Erich-Kästner-Gesamtschule aus Duisburg das Rennen. Die Schüler haben sich mit der Frage befasst, wie das Klima im Klassenzimmer verbessert werden kann und durch Messungen herausgefunden, dass Pflanzen einen enormen Beitrag zur Luftverbesserung liefern. Mit dem Themenjahr „Prima Klima“ erforschen die Schüler vielseitige Wege zur Klimaoptimierung und geben ihre Ergebnisse gerne weiter: Beim RÜTGERS Stiftungstag präsentierten sie einen eigens kreierten „Prima-Klima-Rap“ und begeisterten damit die Besucher. „Wir sind froh, dass die RÜTGERS Stiftung uns fördert. Wir haben durch Messungen in unseren Klassenräumen festgestellt, dass dort eine ganz üble Luft ist – so können wir uns nicht im Unterricht konzentrieren“, sagen die Schüler. Durch die Anschaffung verschiedener Pflanzen werde eine Verbesserung der Luftqualität erzielt.

Die Plätze zwei und drei belegten die Projekte „Mikrokopter“ des Josef-Albers-Gymnasiums aus Bottrop und das interdisziplinäre Projekt „Mensch und Umwelt“ der Schillerschule Bochum. Die Schüler aus Bottrop haben einen fliegenden „Hexakopter“ konstruiert und gebaut, mit dem verschiedene umweltschädliche Gase in der Luft aufzuspüren und zu messen sind. Die Bochumer thematisierten die Wichtigkeit des Zusammenspiels von Mensch und Umwelt und stellten Lösungsvorschläge zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen vor.

„Wir vom Stiftungsteam waren ebenso wie die Gäste vom Einfallsreichtum und der Kreativität der Schulprojekte beeindruckt. Die jungen Forscher präsentierten ihre Ergebnisse auf der Bühne und auf dem ‚Markt der Möglichkeiten‘ mit Schwung und großer Überzeugungskraft“, sagte Annekatrin Sonn, Geschäftsführerin der RÜTGERS Stiftung.

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